Feedback Indienreise

Dieses Jahr im Januar bin ich mit einer kleinen Gruppe nach Indien gereist. Maya Ruckzio hatte diese Reise vermittelt. Es begann in Cochin, einer wunderschönen alten Stadt im südindischen Kerala gelegen. Hier hatten wir die Gelegenheit, zu sehen wie verschiedenste Religionen und religiöse Gruppen friedlich in einer Stadt zusammenlebten und auch ihren Glauben nach außen lebten. Die Stadtführung, teils mit Fahrrädern, begann frühmorgens bei den Fischern die mit besonderen Netzen dem Fischfang nach gehen.Darüberhinaus konnten wir die kulinarischen Höhepunkte der südindischen Küche kennenlernen, beim Besuch von Restaurants, die besondere Spezialiäten anboten, aber auch in Familien, die uns an ihren Tisch zum Essen einluden und uns auch ihre Art zu kochen vorführten und die Rezepte erklärten. Es gab ein landestypisches Frühstück, es ein leckeres Reisgericht in einer christlichen Familie, der Höhepunkt war jedoch das Festessen auf dem Bananenblatt. Die Rundreise endet mit einem Besuch im Krishna Tempel. Hier durften wir am frühen Morgen bei einer Tempelzeremonie teilnehmen.

Danach fuhren wir mit dem Zug weiter in Kerala um uns dort im Resort zu erholen und die Annehmlichkeiten einer ayurvedischen Kur zu geniessen. Dr. Sandya nahm uns freundlich auf und jeder wurde indviduell untersucht, wie es traditionell üblich ist. Nach Zungendiagnose, Pulsdiagnose und Abtasten der Waden auf Lymphe, bekamen wir unsere Therapie verordnet. Diese bestand bei mir aus einer täglichen Ölmassage mit Kräuterpulver, im Anschluss wurde mir mit einem besonderen Öl die Nase gereinigt, ein warmes Bad sollte bei mir meine Nierenblockade lösen. Täglich hatten wir auch unser Gespräch mit Dr. Sandya, die uns ständig im Auge hatte und die Therapiemaßnahmen immer wieder mal anpasste. Ich bekam zum Beispiel zu einer speziellen Nackenmassage auch noch warme Bäder verordnet.
Zuhause beim Urologen stellte sich dann tatsächlich heraus, daß sich etwas gebessert hatte und die Blockade scheint beseitigt zu sein, zumindest nicht mehr sichtbar im Ultraschall.
Gut erholt kehrten wir nach gut 2,5 Wochen, nach Hause zurück.

Felicitas